Realisierung
Die Durchsetzung der Ziele soll auf drei Säulen aufbauen, zu denen umfangreiche Dienstleistungen durch das Innovationszentrum angeboten werden:
Innovationsentwicklung
Um die Innovationsentwicklung voran zu treiben und zu fördern, soll zum einen das Innovationspotenzial von vernetzten und konvergenten Systemen im Heimbereich aufgedeckt werden und im Rahmen von mehreren Schwerpunkten gezielt gefördert werden. Zum anderen wird die Entwicklung der grundlegenden Technologien vorangetrieben. Zur weiteren Förderung bietet das Innovationszentrum unter anderem Kooperations- und Dialogmöglichkeiten sowie Weiterbildung und Beratungsmöglichkeiten an. Durch die Organisation und Unterstützung einer fundierten Betrachtung von innovativen Geschäftspotenzialen, Hemmnissen und möglichen neuartigen Modellen ist eine weitere Leistung des Zentrums gegeben, um so die bereits vielfach prognostizierten Zukunftsszenarien einer vernetzten Heimumgebung und des damit verbundenen Marktes in größerem Umfang Realität werden zu lassen.
Innovationsverbreitung
Zur Innovationsverbreitung wird das Innovationszentrum unter dem Label „Future Life" weltweite Messeauftritte organisieren und durchführen. Das Innovationszentrum bietet eine vielfältige technische Infrastruktur wie Show- und Usability-Room, Testlabor, End-to-End-Testplattform und Feldtests zur Evaluation und Integration verschiedener Lösungen an. Somit wird die Innovationsentwicklung unterstützt und eine fortführende Innovationsverbesserung erreicht. Mittels dieser Infrastruktur können Unternehmen die Kompatibilität ihrer Subsysteme oder Systemkomponenten entwickeln und testen und in enger Abstimmung mit anderen, aufeinander angewiesenen Marktteilnehmern in die Lage versetzt werden, dem Endkunden eine modulare und hoch integrationsfähige Lösung anzubieten.
Innovationsverbesserung
Die durch das Innovationszentrum bereitgestellte Unterstützung soll Kooperationen zwischen Unternehmen unter Einbezug von Forschungseinrichtungen mit dem Ziel stimulieren, systemische Anwendungen und Geschäftsmodelle zu fördern. Dazu sollen die derzeit aktiven wie auch potenziellen Akteure im Bereich der Heimvernetzung (z. B. Access- und Service-Provider, Gerätehersteller, Entwickler von Mehrwertdiensten) zur Durchsetzung der Ziele zusammengebracht werden. Dabei werden drei Arten des Zusammenwirkens angestrebt:
- Die „horizontale systemische Integration“ verschiedener Dienstanbieter des Mittelstands.
- Die „vertikale Integration“ entlang der Wertschöpfungskette kooperierender Unternehmen wie Gerätehersteller und Dienstanbieter.
- Die „Hersteller-Anwender-Kooperation“ durch die Zusammenarbeit mit Marktintermediären, wie Gebäudeplaner oder Elektrofachbetriebe, und den Endanwendern.
