Pressemitteilungen

22.02.2011. Das Gütesiegel Connected Living

Das Innovationszentrum Connected Living e.V. schafft ein neues Signet, das aller Voraussicht nach schon sehr bald in vielen bundesdeutschen Haushalten wiederzufinden sein wird.

Das Innovationszentrum Connected Living stellt seit 2009 das Wohnen der Zukunft in den Mittelpunkt. Ziel dabei ist es, praktikable und für einen großen Markt interessante Modelle für die Vernetzung von Unterhaltungs- und Haushaltsgeräten zu entwickeln. Hier werden maßgebliche Partner aus den verschiedenen Anwendungsbranchen Entertainment und Kommunikation, Versorgung und Haushalt, Energieeffizienz, Konsumelektronik, Sicherheit und Komfort, Gesundheit und häusliche Pflege eingebunden, um gemeinsam neue und zukunftsweisende Lösungen der intelligenten Heimvernetzung zu entwickeln.

Dazu hat die Innovationsagentur Granny&Smith aus Oldenburg dem Verein ein komplett neues Erscheinungsbild verpasst. "Das Connected Living Logo soll dabei aber nicht einfach nur die Funktion eines Logos erfüllen. Das neue Signet soll in naher Zukunft quasi das Gütesiegel für vernetzte Geräte werden. Das was z.B. das GS-Signet für den Bereich geprüfte Sicherheit ist, soll mit Connected Living das Equivalent für das vernetzte Heim werden", so Lars Behrendt, Geschäftsführer Granny&Smith.

So sprechen erstmalig namhafte Konzerne, Produkthersteller, Dienstleister und Energieversorger mit einer Stimme über die gemeinsame Plattform Connected Living. Dazu gehören so namhafte Partner wie z.B. Cisco, E.ON, EnBW, Fraunhofer, Loewe, Miele und Vattenfall und viele mehr. Zusammen entwickeln sie neue branchenübergreifende Lösungen für das vernetzte Heim sowie dazugehörigen Geschäftsmodelle.

Die Herausforderung vor der heute Unternehmen bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen stehen, kann aufgrund der Komplexität
nur noch im Verbund gelöst werden. "Einzelkämpfertum ist nicht mehr zeitgemäß, da Lösungen und Anwendungen von heute immer komplexer und vielschichtiger werden. So ist Fach-Know-how aus unterschiedlichsten Bereichen gefordert. Wir bündeln dieses Know-how zielgerichtet und lassen die Mitglieder voneinander profitieren. Und das nachweislich sogar sehr erfolgreich", so Geschäftsführer Cem Ergün-Müller Connected Living e.V.

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16.02.2011. Connected Living zeigt auf CeBIT intelligente Heimvernetzung und Hausautomatisierung

Connected Living präsentiert auf der CeBIT 2011 (1. bis 5. März) zum ersten Mal die Möglichkeiten einer intelligenten Heimvernetzung. "Besucher erleben in drei unterschiedlichen Wohnsituationen, wie sie von der Heimvernetzung und der Hausautomatisierung profitieren können", erklärt Prof. Sahin Albayrak, Vorstandsvorsitzender von Connected Living.

Dafür bildet Connected Living typische Wohnszenarien für Singles, Familien und Senioren (Best Ager) ab. "Im Modell für Singles etwa zeigen wir, wie mobile Geräte und Medien miteinander harmonieren und dem Nutzer helfen, Energie zu sparen", erklärt Albayrak. "Wir führen Einzelkomponenten wie die digitale Identifizierung an der Wohnungstür, die Lichtsteuerung in den einzelnen Zimmern oder die Einbindung von Internetfernsehen und weiterer mobiler Abspielmedien wie dem iPad zusammen."  Darüber hinaus baut Connected Living beim Szenario für die klassische Familie diese Situationen noch weiter aus. "Der Vater kocht mit Hilfe von Kochassistenten, die Kinder spielen an der Multimediakonsole und diese Aktivität wird dem Trainingsassistenten zugeschrieben und die Mutter kommt mit dem Elektroroller von der Arbeit und schließt diesen an die Ladestation des Hauses an. Wir zeigen, wie wir diese Situationen noch geschickter und nutzerfreundlicher verbinden können."

Im Bereich für die Senioren hat Connected Living die intelligente Heimvernetzung um Dienstleistungen im Gesundheitssystem erweitert. "Wir zeigen dabei, warum mancher Routinebesuch beim Arzt überflüssig werden könnte. Denn durch die Plattform Connected Living können Ärzte alle notwendigen medizinischen Daten unmittelbar und direkt erhalten. Die ältere Generation soll stärker beim Verbleib in den eigenen 4 Wänden und beim Umgang mit chronischen Erkrankungen im Selbstmanagement unterstützt werden."

Weitere Ideen und Modelle zeigen wir Ihnen gerne auf der CeBIT in Halle 19 am Stand C20. Sie erreichen uns dort täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr.

Pressekontakt:
Cem Ergün-Müller
Tel: 030 – 314 74 170
E-Mail: presse@connected-living.org.

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01.10.2010. Innovationszentrum Connected Living mit neuem Geschäftsführer

Ab dem 1. Oktober 2010 übernimmt Cem Ergün-Müller die Geschäftsführung des Innovationszentrums Connected Living in Berlin. Er folgt auf diesem Posten Yusuf Özcelik, der erfolgreich die Aufbauarbeit des Innovationszentrums betrieben hat.


Cem Ergün-Müller ist seit 2002 in unterschiedlichen Positionen bei der Deutschen Telekom beschäftigt. Seine Hauptbetätigung liegt im Innovations- und Transfermanagement. Von 2008 an arbeitete Ergün-Müller für die Telekom Laboratories, die neben derzeit 31 weiteren Mitgliedern im Innovationszentrum Connected Living vertreten sind.


Der studierte Wirtschaftswissenschaftler mit einem Master of Enterprise Information Management ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Das Innovationszentrum Connected Living entwickelt innovative, branchenübergreifende Lösungen für die intelligente Heimvernetzung. In der Zusammenarbeit von Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen sollen gemeinsam zukunftsweisende Lösungen und Interoperabilitätsstandards für die intelligente Vernetzung von Unterhaltungselektronik, Informationstechnik, Telekommunikation, Gebäudetechnik und Weißer Ware geschaffen werden.

23.09.2010. Apps für Zuhause: Gesundheitsminister Rösler informiert sich über Vernetzung im häuslichen Umfeld

Innovationszentrum Connected Living entwickelt intelligente und vernetzte Anwendungen für Alltag und Gesundheit

Am 23. September 2010 informierte sich Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler im TU-Hochhaus in Berlin-Charlottenburg über neueste Forschungs­pro­jekte im Bereich der Heimvernetzung. „Ob TV, Heizung oder Waschmaschine: Viele Geräte im Haushalt bieten bereits programmierbare Funktionen bis hin zum Internetanschluss. Jedoch erlauben die verschiedenen Gerätewelten untereinander keine sinnvolle Kommunikation. Genau an diesem Punkt setzen wir an und entwickeln im Innovationszentrum Connected Living intelligente Anwendungen“, erklärt TU-Professor Sahin Albayrak. Themen rund um die Gesundheit spielen dabei genauso eine wichtige Rolle wie Sicherheit, Medien, Energie und Wissen.

Eingeladen wurde Minister Rösler vom Innovationszentrum Connected Living, dem derzeit rund 30 Institutionen angehören. Prof. Dr.-Ing. Sahin Albayrak, Vorstandsvorsitzender von Connected Living und wissenschaftlicher Leiter des DAI-Labors an der Technischen Universität Berlin, Jürgen Graalmann, stell­ver­tretender Vorstand des AOK-Bundesverbandes, und Peter Möckel, Leiter der Deutsche Telekom Laboratories, begleiteten ihn bei seinem Rundgang durch das Forschungslabor.

Connected Living betreibt in vier Räumen am Ernst-Reuter-Platz die „Wohnung der Zukunft“. So konnte sich der Minister über verschiedene Anwendungen informieren und diese selbst ausprobieren. Dazu gehört der virtuelle Koch, der nicht nur Küchengeräte managt, sondern in Verbindung mit dem Gesund­heits­assistenten auch den persönlichen Speiseplan empfiehlt und Schritt für Schritt die Kochanweisungen gibt.

Der Gesundheitsassistent wiederum bietet eine Vielzahl von Anwendungen – vom Radrennen auf dem Ergometer mit Sightseeing Touren bis hin zur Überwachung von Gesundheitsparametern in den eigenen vier Wänden. „Ausgewogene Ernährung und viel Bewegung, das sind Themen, die uns angesichts der ständig wachsenden Zahl an fettleibigen Kindern und Jugendlichen am Herzen liegen. Der hier entwickelte Gesundheitsassistent kann dabei helfen, bis ins Alter fit und gesund zu bleiben“, sagte Jürgen Graalmann, der auch stellvertretender Vorstand von Connected Living ist.

Der Verein will innovative, branchenübergreifende Lösungen für die intelligente Heimvernetzung durch intensive Forschungsarbeiten voranbringen und seine Wohnung der Zukunft in absehbarer Zeit in verschiedenen Städten Deutschlands installieren. „Unser Ziel ist es, einige unserer Assistenzsysteme über einen Application Store schon im nächsten Jahr zur Verfügung zu stellen. Dann kann die Allgemeinheit die ‚Apps für Zuhause‘ nutzen“, so Sahin Albayrak.

Das Innovationszentrum im Internet: http://www.connected-living.org

Pressefotos vom Besuch des Bundesgesundheitsministers Dr. Philipp Rösler: www.tu-berlin.de/?id=89984

 

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Prof. Dr. Sahin Albayrak, DAI-Labor an der Technischen Universität Berlin und Connected Living e.V., Telefon: 030-314 74 170, E-Mail: sahin.albayrak(at)dai-labor.de, Internet: http://www.connected-living.org, www.dai-labor.de

oder

Pressestelle des AOK-Bundesverbands: Gabriele Hauser-Allgaier, stellv. Pressesprecherin, Telefon 030-34646-2312; Internet: www.aok-presse.de

21.07.2010. Mit vernetzter Sicherheit entspannt verreisen: Innovationszentrum Connected Living arbeitet am Sicherheitssystem für die vernetzte Wohnung der Zukunft

Berlin, 21.07.2010 Sommerzeit ist Urlaubszeit. Doch schon kurz nach der Abreise plagen sich viele Reisenden mit der Frage, ob sie den Herd ausgemacht, die Eingangstür richtig verschlossen oder die Wertsachen sicher vor Einbrechern deponiert haben. Solche Ungewissheiten wird es in der vernetzten Wohnung der Zukunft nicht mehr geben. Nach den Vorstellungen des Innovationszentrums Connected Living sollen alle Haushalts- und Elektronikgeräte künftig herstellerübergreifend miteinander vernetzt und zentral gesteuert werden. Von unterwegs können Reisende dann bequem per Handy überprüfen, ob beispielsweise die Wohnungstür verschlossen ist. „Zudem können durch die Heimvernetzung risikobehaftete Anomalien leicht identifiziert werden: Ist etwa der Herd angeschaltet, obwohl sich niemand in der Wohnung befindet, wird der Bewohner informiert und das Gerät abgeschaltet“, erklärt der Vorstandsvorsitzende von Connected Living,  Professor Dr. Sahin Albayrak. Auch Wasserbrüche werden umgehend gemeldet. Das Sicherheitskonzept von Connected Living schreckt Einbrecher ab und verhindert unerwünschte Gäste, so dass der berechtigte Urlaub ohne Sorgen beginnen kann.

Voraussetzung für die Heimvernetzung ist, dass ein einheitlicher technischer Standard entwickelt wird, mit dem alle Geräte — vom Fernseher im Wohnzimmer über den Backofen in der Küche bis zur Waschmaschine im Badezimmer — herstellerübergreifend miteinander kommunizieren können. Ein solcher Standard wird derzeit vom Innovationszentrum, dem unter anderem die Deutsche Telekom, das Fraunhofer Institut oder Vattenfall angehören, entwickelt.


Das vernetzte Heim bietet seinen Bewohnern neben Sicherheit auch Komfort. So können viele Prozesse automatisiert werden: Die Waschmaschine etwa wertet selbstständig die Stromtarife aus und startet den Waschgang zum günstigsten Zeitpunkt. Zudem können die Bewohner individuelle Nutzerprofile erstellen — angefangen bei den Lichteinstellungen im Wohnzimmer bis zu einer Favoritenliste der Lieblings-CDs, Fernsehsendungen und Videofilme. „In Zukunft werden daheim bis zu 50 verschiedene Geräte mit einander kommunizieren. Dabei werden sensible Informationen ausgetauscht — notwendig ist es darum, die Daten zu anonymisieren und vor Fremden zu schützen“, erklärt Arik Messerman, der für das DAI-Labor der TU-Berlin im Rahmen von Connected Living an der Entwicklung beteiligt ist.


Derzeit arbeiten neben dem DAI-Labor weitere Connected-Living-Mitglieder wie Deutsche Telekom Laboratories, TCS-Systems oder G-Data an entsprechenden Sicherheitslösungen. Bis zum Herbst sollen noch neue Unternehmen für das Sicherheits-Konsortium des Innovationszentrums gewonnen werden. Bereits Ende des Jahres will Connected Living in verschiedenen Showcases die ersten Ansätze und Lösungsszenarien präsentieren.


Bis dahin jedoch sollten Urlauber rechtzeitig Vorkehrungen treffen. „Am besten ist es, sich eine Checkliste zu machen“, rät Messerman. Als Basis dafür kann die unten stehende Auflistung verwendet werden.

Urlaubscheckliste Sicherheit

  • Blumengießen organisieren
  • Schlüssel bei den Nachbarn hinterlassen
  • Nachbarn bitten, die Rollläden oder Jalousien täglich hoch und runter zu fahren und abends hin und wieder das Licht einzuschalten, bzw. Zeitschaltung für Rollläden und Lichtquellen aktivieren
  • Briefkasten regelmäßig leeren lassen
  • Netzstecker von PC, TV, Stereoanlage, Waschmaschine etc. ziehen
  • Wertsachen sicher deponieren
  • Gas und Wasser (Geschirrspüler, Waschmaschine) abdrehen
  • Herd / Backofen ausschalten
  • Heizung für den Urlaub regulieren
  • Türen und Fenster schließen
  • Licht ausschalten

 

 

 

Mit vernetzter Sicherheit im Heim lässt es sich entpannt verreisen

 

 

Ansprechpartner für Rückfragen:


Yusuf Özcelik
Connected Living e.V.
Helmholtzstraße 2 - 9
10587 Berlin
info@connected-living.org
Tel. 030- 314 74 170

 

08.07.2010. Connected Living vernetzt seit einem Jahr Forschung und Industrie: Mitgliederzahl verdreifacht

Was im Juni 2009 mit acht Mitgliedern aus Industrie und Forschung begann, entwickelt sich mehr und mehr zur Erfolgsgeschichte: In nur einem Jahr konnte das Innovationszentrum Connected Living die Zahl seiner Mitglieder mehr als verdreifachen. Wachstum ist dabei erklärtes Ziel der Vereinigung – schließlich geht es Connected Living darum, branchenübergreifend die Interessen im Bereich der Heimvernetzung zu bündeln. Das gelingt nur, wenn möglichst viele Firmen den Bedarf einer gemeinsamen Plattform für die Heimvernetzung erkennen und sich dem Vorhaben anschließen.

Dazu erklärt der Vorstandsvorsitzende Professor Dr. Sahin Albayrak: "Die anspruchsvollen wissenschaftlichen, technischen und ökonomischen Herausforderungen zum Aufbau eines intelligenten Heimnetzwerkes sind nicht von einer Branche allein zu bewältigen. Mit der Gründung von Connected Living haben wir erstmals einen Verbund geschaffen, der branchenübergreifend am Markt der intelligenten Heimvernetzung agieren kann."

Seinen Mitgliedern bietet das Innovationszentrum neue Geschäftsaussichten auf Hersteller- und Anbieterseite. Dabei hat sich Connected Living die höchste Akzeptanz bei den Konsumenten zum Ziel gesetzt. Akteure aus vielen Fachbereichen arbeiten gemeinsam an der intelligenten Heimvernetzung von morgen: Experten aus der Kommunikation, der Haushalts- und Konsumelektronik, Heizungs- und Klimatechnik, Gesundheit und Prävention, Energie und Effizienz, Heimautomatisierung, Sicherheit und Privacy, Medien- und Wissensversorgung bis hin zur Freizeitgestaltung sind im Innovationszentrum vertreten.

Auf vielfältigen Wegen trägt Connected Living dabei die Vorteile der intelligenten Heimvernetzung auf einer gemeinsamen Basis in die Öffentlichkeit: So hat das Innovationszentrum unter anderem in Berlin an der Technischen Universität einen Showroom eingerichtet. Auch auf Fachmessen wie der diesjährigen CeBIT hat das Innovationszentrum für die herstellerübergreifende Vernetzung von Haushalts- und Elektronikgeräten geworben. Entsprechend wird Connected Living auch im September auf der Internationalen Funkausstellung mit einem Messestand in Berlin vertreten sein.

Alle interessierten Hersteller und Anbieter sind eingeladen, sich aktiv am Innovationszentrum Connected Living zu beteiligen und Mitglied zu werden. Ein nach Umsatzhöhe gestaffeltes Beitragssystem vereinfacht gerade für Kleinstunternehmen die Mitgliedschaft.

Bildunterschrift:
Seit einem Jahr bilden Sie den Vorstand von Connected Living: Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Sahin Albayrak (vorne) ist zugleich wissenschaftlicher Leiter des DAI-Labors der TU Berlin. Die weiteren Vorstandmitglieder sind (v. l. n. r.) Bernd Weickert (Loewe Opta GmbH), Jürgen Graalmann (AOK-Bundesverband), Gunnar Groebler (Vattenfall) und Peter Möckel (Deutsche Telekom Laboratories).

 

07.04.2010. Innovationszentrum Connected Living gründet Wettbewerb zur Heimvernetzung - Gewinner können sich auf der ConLife 2010 in Köln präsentieren

Berlin, 07.04.2010. Das Innovationszentrum Connected Living ruft anlässlich der ersten Conference & Exhibition for Connected Life (ConLife) in Köln zu einem Wettbewerb über gelungene Konzepte zur Heimvernetzung auf. Gesucht werden Unternehmen mit innovativen Ansätzen in diesem Bereich, die möglichst branchenübergreifende Lösungen für das vernetzte Heim erarbeitet haben. Der Einsendeschluss endet am 5. Mai. Die Gewinner werden von einer hochrangig besetzten Jury zur ConLife ausgewählt und können sich den Experten und der Öffentlichkeit auf dem Kongress gesondert präsentieren.

Die ConLife ist der bedeutendste Fachkongress zur Zukunft der Heimvernetzung und wird erstmalig vom Branchenverband BITKOM und der Koelnmesse unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums veranstaltet. Das Innovationszentrum Connected Living präsentiert sich auf dem Kongress als Premium-Partner mit Connected-Living-Sessions, die über das Potenzial und neue Entwicklungen von Connected Life informieren.

Den Gewinner-Unternehmen wird die Möglichkeit gegeben, ihre innovativen Lösungsansätze aus dem Bereich Connected Life in den "Innovators Sessions" auf dem Kongress zu präsentieren. Gesucht werden insbesondere Projekte aus den Bereichen Kommunikation und Entertainment, Energiebewusstsein und Energieeffizienz, Versorgung und Hausarbeit, Konsumelektronik und Komfort sowie aus dem Bereich Gesundheit und Preventive Health.

Bitte senden Sie die Konzepte an:
Yusuf Özcelik
Connected Living e.V.
Helmholtzstraße 2 - 9
10587 Berlin
info@connected-living.org
Tel. 030- 314 74 170

25.02.2010 | Connected Living zeigt auf der CeBIT das Haus von morgen – aus Vision wird Realität

Berlin, Hannover 25.02.2010. Endlich Feierabend! Wer abends die Tür seines vernetzten Heims öffnet, kann sich freuen. Die Wäsche ist gerade fertig gewaschen, das Wohnzimmer gemütlich warm und der Auflauf im Ofen braucht nur noch zwanzig Minuten. Genauso lange wie nötig, um die Einkäufe im intelligenten Kühlschrank zu verstauen und den Stress des Tages auf dem Heimtrainer mit Hilfe des virtuellen Assistenten abzustrampeln. Diese Vision der einfachen Heimautomatisierung zeigt das Innovationszentrum Connected Living auf der CeBIT 2010 vom 2. bis 6. März.

Im Future Parc in Halle 9, Stand A40, können Besucher auf über 400 Quadratmetern das Haus der Zukunft besichtigen. In vier Räumen laden Einrichtungsgeräte und Dienste zum Ausprobieren ein. Sie sollen dem Nutzer helfen, komfortabler, effizienter, kostenbewusster und gesünder zu leben. Ermöglicht wird dieses durch eine herstellerübergreifende Vernetzung aller elektrischen Haushaltsgeräte und ihre Einbettung in neuartige digitale Assistenzsysteme. Der Bewohner selbst übernimmt die individuelle Integration und Steuerung des Heimnetzwerks und benötigt dafür kein technisches Fachwissen. An vier Partnerständen stellen sich die Unternehmen hinter den Produkten vor und bieten Besuchern weitere Einblicke in neueste technologische Entwicklungen und gemeinsame Ziele.

Das erwartet die CeBIT-Gäste auf dem Rundgang über den Connected Living-Stand:
In der Küche sehen Besucher, wie verschiedene Elektrogeräte in das zentrale Heimportal eingebunden und mit Hilfe von digitalen "Butlern" optimal bedient werden. Am Beispiel eines Brotbackautomaten erfahren sie, wie sie auch ein bisher nicht vernetzbares Gerät ganz leicht mit anderen Geräten verbinden können, um so mehr Komfort zu genießen und gleichzeitig weniger Energie zu verbrauchen. Der "4 Star Cooking Assistant" demonstriert, wie leicht das Einkaufen und Kochen von Morgen ist. Er schlägt aus Datenbanken Rezepte vor - natürlich angepasst an die Vorlieben des Benutzers - und generiert eine Einkaufsliste, die sich auf einem mobilen Endgerät in den Supermarkt mitnehmen lässt. Die smarte Küchenhilfe unterstützt den Nutzer außerdem bei den einzelnen Zubereitungsschritten und konfiguriert den Herd.

Im Gesundheitsbereich des intelligenten Hauses dürfen interessierte Besucher auf den vernetzten Heimtrainer steigen. Während vor ihnen auf dem Fernseher Trainingsstrecken durch die Häuserschluchten New Yorks oder die Alleen Berlins per Google Earth simuliert werden, wacht der virtuelle Vitalcoach über die korrekte Durchführung des Fitnessprogramms. Er kontrolliert nicht nur Daten wie Herzschlag und Blutdruck, sondern stellt auch individuelle Trainings- und Ernährungspläne zusammen. Motivierende spielerische Übungen sorgen für Spaß und Unterhaltung beim Sport. Wer Gesellschaft braucht, verabredet sich zum Training mit einem virtuellen oder realen Partner. Dieser kann räumlich entfernt sein - der Austausch funktioniert über eine Internet-Telefonverbindung.

Schließlich laufen alle Fäden im Wohnzimmer zusammen. Über PC, Laptop oder netzwerkfähigen Fernseher (z. B. von Loewe) lässt sich das Heimnetzwerk bedienen. Damit der Nutzer auch unterwegs den Status seiner Wohnung überprüfen kann, ist der sichere Zugriff über ein Smartphone möglich. Ähnlich einem Betriebssystem für einen PC übernimmt die Connected Living Home Service Plattform (HSP) die Steuerung aller im Haushalt befindlichen Geräte, ihrer Kontextinformationen und softwarebasierten Dienste wie Küchen-, Energie- und Fitness-Assistenten. Bewohner können beispielsweise die Startzeit des Waschmaschinenprogramms einstellen, die Temperatur des Backofens regulieren oder die Fehlermeldung der versehentlich offen gelassenen Kühlschranktür erkennen. Am Stand wird exemplarisch demonstriert, wie neu gekaufte Lampen ohne komplizierte Konfiguration durch den Benutzer in die Plattform integriert und dadurch automatisch gedimmt werden können - zum Beispiel beim Filmschauen oder wenn Sensoren längere Zeit keine Bewegungen im Raum registrieren. Die HSP hilft dem Bewohner auch bei der Gestaltung eines individualisierten interaktiven Unterhaltungsprogramms. Fotos, Musik, Videos oder Lernsoftware - der ins System eingebettete intelligente Medienassistent gibt profilbasierte Empfehlungen aus vorhandenen Dateien, Fernseh- und Internetangeboten und ermöglicht darüber hinaus den Austausch über Inhalte mit Freunden.

Das vierte Zimmer des Zukunftshauses lädt zum Spielen ein. Am modernen Multi-Touch-Tisch des Connected Living-Partners ART+COM Technologies können Benutzer ausprobieren, welche Geräte sie miteinander kombinieren können und welcher Mehrwert sich daraus ergibt. Die Fähigkeiten der Dienste und Geräte werden beschrieben und von der Hardware abgekapselt. Dies erlaubt ihre unproblematische Integration und garantiert außerdem, dass trotz Ausfall eines oder mehrerer Geräte das gesamte Netzwerk intakt bleibt. Am Beispiel eines digitalen Bilderrahmens sieht der Nutzer, wie eine Spielkonsole per plug & play diesen selbständig als Ausgabegerät im Heimnetzwerk erkennt. Welche Freunde sind gerade online und was spielen sie gerade? Highscores oder Screenshots können direkt auf den Bilderrahmen übertragen werden. Auch aktuelle Informationen über das Haus wie die Raumtemperatur oder die laufenden Heizkosten können jederzeit vom praktischen kleinen Display des Bilderrahmens abgelesen werden.

Weitere zukunftsweisende Lösungen für die komfortable Heimautomatisierung präsentieren einige Mitglieder von Connected Living auf Partnerständen. So stellt die Deutsche Telekom ein Home-Gateway vor, das die Vernetzung unterschiedlicher Geräte ermöglicht. Auf Geräten wie Fernsehern, digitalen Bilderrahmen oder Internetradios können beispielsweise Musik und Videos, Informationen über den Energieverbrauch oder aber Vitaldaten wie Blutzuckerwerte oder Sprachnachrichten von der Message Box bequem wiedergegeben werden.

Der AOK Bundesverband zeigt zusammen mit BodyTel und ART+COM Technologies, wie durch ein vernetztes Zuhause die Gesundheit und Sicherheit der Hausbewohner gefördert werden kann. Es werden elektronische Systeme vorgestellt, die den Gesundheitszustand von älteren oder chronisch kranken Menschen zu Hause erfassen und bei Gefahr Ärzte und Angehörige informieren. Daneben gibt es einen Diätassistenten zu sehen, der die Bewohner dabei unterstützt, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Um Kinder und Jugendliche vom Sofa weg und in Schwung zu bringen, kommen speziell entwickelte Bewegungsprogramme zum Einsatz.

Riedel Automatisierungstechnik erklärt, wie man mit Hilfe von digitalen Assistenten Heizung, Lüftung und Hausgeräte vernetzt, Energieerzeuger und Lüftungszentralen optimiert und dadurch bis zu 30 Prozent Energie im Wohnbereich einsparen kann.

Ein Plus an Lebensqualität will auch das DAI-Labor erwirken. Service-Roboter, die schon heute in Industrie und Forschung nicht mehr wegzudenken sind, sollen ebenfalls im Haushalt zum Einsatz kommen. Unter dem Namen ARTHOS (Autonomous RoboT for Household Services) werden intelligente und autonome Assistenten für die Erleichterung im privaten Alltag entwickelt.

Connected Living steht für eine gemeinsame Vision für das vernetzte Haus in einer vernetzten Welt. Das Innovationszentrum Connected Living wurde im Sommer 2009 auf Initiative der Technischen Universität Berlin/DAI-Labor gegründet und hat derzeit 25 Mitglieder. Das Partnernetzwerk von Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen hat das Ziel, einen einheitlichen Standard für die Heimvernetzung zu schaffen. Unterhaltungselektronik, Informationstechnik, Telekommunikation, Gebäudetechnik und Weiße Ware sollen herstellerübergreifend über eine Plattform miteinander kommunizieren und vom Nutzer selbst einfach gesteuert werden können. So vereinen sich nicht nur verschiedene Lebensbereiche, sondern auch verschiedene Branchen. Forschungsschwerpunkte bzw. Arbeitsgruppen sind "Kommunikation & Entertainment", "Energiebewusstsein & Effizienz", "Haushalt & Versorgung", "Konsumelektronik & Komfort", "Gesundheit & Homecare", "Sicherheit: Security, Safety, Privacy" sowie "Enabling Technologies". Die Basis für die gemeinsamen Arbeiten bildet das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt Service Centric Home (SerCHo). Bis Ende des Jahres 2010 sollen rund 35 Mitglieder an der Umsetzung der Vision des vernetzten Heimes mitwirken.

Die Mitglieder von Connected Living:
aizo, Alcatel-Lucent Deutschland, AOK, ART+COM Technologies, BodyTel, Borderstep Institut, Bundesdruckerei, Telemedizinzentrum Charité, Cisco, co2online, Condat, Deutsche Messe, DAI-Labor/TU Berlin, Deutsche Telekom, EnBW, EWE, Fraunhofer IZM, Loewe Opta, MERGSYSTEMS, Miele, MSR Office, Orga Systems, ProSyst, Riedel Automatisierungstechnik, Vattenfall

Assoziierter Partner:
Bitkom

Kontakt: info@connected-living.org

25th of february 2010 | Connected Living presents model house of the future: turning vision into reality

Berlin/Hannover, Germany, March 04, 2010 – At the CeBIT’s Future Parc at stand A30 in Hall 9, the Connected Living Innovation Centre will demonstrate how an variety of different electronic devices can be connected with the help of software-based digital assistants, on a manufacturer-independent basis. The goal is to create a home network which integrates and controls all sorts of appliances via one platform. In a futuristic model house equipped with kitchen, living room, gym and „visions room“ CeBIT visitors can view and test how living in the future could feel like.

Up until 6 March 2010 guests of the fully networked home will have the chance to discover how the principle of „connected living“ can save them money and time and make their lives healthier and safer as well as more comfortable and sustainable. Most importantly, the user of tomorrow can individually manage all household devices and services by himself – no systems administrator or technical know-how necessary.

However, to make the connected home work, all appliances must speak the same language. This is why the Connected Living partner network utilizes a uniform standard for home networking. Devices should be able to communicate through the same open platform, connecting automatically with each other. Visitors to the stand can personally plug new devices into the network, i.e. a washing machine, and see how the system recognises them with the help of intelligent digital assistants.

Within the 400 square meters (4,300 sq. ft) of exhibition space, visitors may begin their tour in the kitchen. They meet, among others, a digital cooking assistant which supports them in preparing a customized healthy and – if desired – low calorie meal. The "4 Star Cooking Assistant" demonstrates how easy shopping and cooking will be in the future. The digital „butler“ suggests personalised recipes from databases and generates a shopping list of ingredients, which can then be transferred to a mobile device and taken to the supermarket. The kitchen assistant also helps with individual cooking steps and configures the stove.

Time to move on for some exercise – in the fitness room visitors can use the hometrainer. While pedaling, the health assistant monitors their medical data like heart rate or blood pressure and suggests a personal training program. To make their workout more entertaining occupants can take virtual bike tours through the cities of Berlin and New York with Google Maps Street View in front of them on the TV screen. They can even cycle with virtual or real partners who may live miles away, but can be talked to over internet phone.

Finally, residents can control and monitor the house via wireless communication and the Internet on his PC, laptop or TV from the living room. Similar to an operating system, the so-called Connected Living Home Service Platform (HSP) brings together all household devices. Not only does it list all their context and status information as well as possible error messages, but it also gives an overview of the various software-based assistants. What’s more, it enables users to develop their own assistants and integrate them into the network on a simple plug & play basis.

Once a person leaves the house, the networked home can still be managed and monitored by a smart phone. The Home Service Platform allows occupants to keep an eye on every part of the network. For instance, from their TV screen, they can check on the roast in the oven and operate the temperature, set the start time of their washing machine or discover they accidentally had left the door of the freezer open in the cellar. The energy assistant informs about current heating and lighting costs and gives tips to save energy. The HSP also assists occupants with the interactive entertainment program by suggesting customised films, music, learning software or internet sites and enabling them to talk about the content with their online friends.

The „visions room“ of the futuristic house invites visitors to its multi-touch table provided by Connected Living partner ART+COM Technologies. Here, described on the table, they can try out which gadgets and devices can be connected to the network, presenting an additional value for the user. A digital picture frame demonstrates how a play station recognises it instantaneously as its output device. Which friends are online and what are they playing? High scores and screenshots are displayed directly on the digital picture frame. The little frame can also serve as a display for other information like room temperature or heating costs.

At so-called „partner stands“ some of the companies behind the products introduce themselves and allow visitors insights into practical applications within the context of „connected living“ and the vision of enhanced comfort and a sustainable lifestyle. Deutsche Telekom will present a home gateway which gathers various key data like health-related information (diabetes), text-to-speech application or energy consumption. This data can then be viewed via different devices – for example through a picture frame, TV or internet radio.

The AOK Health Insurance Federation will team up with BodyTel and ART+COM Technologies to present their vision for health and safety in a networked home. They will demonstrate electronic systems that can collect medical data of chronically ill or elderly people at home and send that data to doctors or relatives in case of an emergency. Visitors also learn about a software-based diet assistant which helps them maintain balanced nutrition and about fun fitness programs for children and teenagers.

The company Dr. Riedel Automatisierungstechnik will explain a domestic energy management system that can help saving up to 30 percent on energy costs. This system coordinates the various domestic appliances as well as room control devices for heating and ventilation.


The DAI laboratory at Berlin Technical University will show how intelligent and autonomous assistant robots not only can help organise business processes but also optimise everyday chores. They are being developed under the name of ARTHOS (Autonomous RoboT for Household Services).

About the Connected Living Innovation Centre:
The Connected Living Innovation Centre stands for the vision of a networked home in a networked world. It develops cross-industry solutions and promotes the development of innovative solutions for intelligent home networking. By creating a common platform, a growing number of devices can be integrated into the home network, resulting in additional value for the user. Connected Living encourages cooperation between companies and research institutions for the joint invention of new technologies and interoperability standards for the intelligent networking of consumer electronics, telecommunications, IT equipment, building services engineering and so-called "white goods". The goal is to include players from the fields of communication, household and consumer electronics, heating and air conditioning, health care and prevention, energy and efficiency, home automation, security and privacy and media, knowledge and recreation. The technological basis for Connected Living is provided by SerCHo (Service Centric Home), a project promoted by the German Federal Ministry for Economics and Technology (BMWi) and has successfully passed its field tests. 

The Connected Living Innovation Centre was founded in summer 2009 and initiated by the Berlin Technical University/DAI laboratory. Presently, the organisation has 25 members but expects to increase its number to 35 members by the end of this year. 

Members of Connected Living include:
aizo, Alcatel-Lucent Deutschland, AOK, ART+COM Technologies, BodyTel, Borderstep Institut, Bundesdruckerei, Telemedizinzentrum Charité, Cisco, co2online, Condat, Deutsche Messe, DAI-Labor/TU Berlin, Deutsche Telekom, EnBW, EWE, Fraunhofer IZM, Loewe Opta, MERGSYSTEMS, Miele, MSR Office, Orga Systems, ProSyst, Riedel Automatisierungstechnik, Vattenfall

Associated partner:

Bitkom

09.06.2009 | Neu gegründeter Verein Connected Living bündelt branchenübergreifend Interessen im Bereich der Heimvernetzung

Berlin, 09.06.2009. Der Verein Connected Living zur Förderung der Entwicklung innovativer, branchenübergreifender Lösungen für die intelligente Heimvernetzung wurde heute in Berlin gegründet. In der Zusammenarbeit von Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen sollen gemeinsam zukunftsweisende Lösungen und Interoperabilitätsstandards für die intelligente Vernetzung von Unterhaltungselektronik, Informationstechnik, Telekommunikation, Gebäudetechnik und Weißer Ware geschaffen werden. Neue Geschäftsaussichten auf Hersteller- und Anbieterseite und höchste Akzeptanz bei Konsumenten sind das Ziel. Angestrebt ist die breite Einbeziehung von relevanten Akteuren aus den Bereichen Kommunikation, Haushalts- und Konsumelektronik, Heizungs- und Klimatechnik, Gesundheit und Prävention, Energie und Effizienz, Heimautomatisierung, Sicherheit und Privacy, Medien- und Wissensversorgung bis hin zur Freizeitgestaltung.

Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehören die AOK, Deutsche Telekom, Dr. Riedel Automatisierungstechnik, EnBW, Loewe, MergSystems, MSR-Office, Orga Systems, TU Berlin (DAI-Labor) und Vattenfall. Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Sahin Albayrak gewählt. Die weiteren Mitglieder des Vorstands sind: Jürgen Graalmann (AOK-Bundesverband), Gunnar Groebler (Vattenfall), Peter Möckel (Deutsche Telekom Laboratories) und Bernd Weickert (Loewe Opta GmbH).  Damit ist der Grundstein für  weiteres Wachstum, insbesondere für die Aufnahme von Unternehmen aus dem mittelständischen Bereich, gelegt. Bis Ende 2010 sind mindestens 50 Mitglieder angestrebt. Prof. Dr. Sahin Albayrak, wissenschaftlicher Leiter des DAI-Labors der TU Berlin und Vorstandsvorsitzender des Vereins Connected Living: "Die anspruchsvollen wissenschaftlichen, technischen und ökonomischen Herausforderungen zum Aufbau eines intelligenten Heimnetzwerkes sind nicht von einer Branche allein zu bewältigen. Mit der Gründung des Vereins Connected Living haben wir nun erstmals einen Verbund geschaffen, der branchenübergreifend am Markt der intelligenten Heimvernetzung agieren kann."

Ob TV, Internet, Heizung, Herd oder Waschmaschine: Viele Geräte im Haushalt bieten bereits heute programmierbare Funktionen bis hin zum Internetanschluss. Jedoch erlauben die verschiedenen Gerätewelten untereinander keine sinnvolle Kommunikation. Hinzu kommt die Verunsicherung von Verbrauchern, die mit immer neuen Funktionen und Bedienkonzepten konfrontiert werden. Es stellt sich die Frage, wie solche Technik im Haushalt überhaupt noch sinnvoll genutzt werden kann. In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten und erfolgreich abgeschlossenen Technologievorhaben SerCHo (Service Centric Home) wurden deshalb neue Konzepte zur  Überwindung dieser Barrieren entwickelt. Das Modell eines digitalen Butlers soll zukünftig das übergreifende und intelligente Management von Heimnetzwerken ermöglichen und Nutzer von technischen Detailkenntnissen befreien. Die Ergebnisse von SerCHo bilden eine wesentliche technologische Basis für die weiteren Entwicklungsvorhaben des Vereins Connected Living.

Peter Möckel, Leiter Telekom Laboratories: "Die Deutsche Telekom war mit den Telekom Laboratories bereits maßgeblich am Projekt SerCHo beteiligt. Mit der Gründung des Vereins Connected Living schaffen wir nun im zweiten Schritt den Ausgangspunkt für einen starken Verbund aus Forschung und Industrie für die erfolgreiche Etablierung gemeinsam entwickelter Standards im zukunftsträchtigen Heimvernetzungsmarkt." So können Mitglieder innerhalb des Vereins neue Partnerschaften und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Bernd Weickert, Bereichsleiter Vorentwicklung/Software bei der Loewe Opta GmbH, ergänzt: "Aus der interdisziplinären Zusammenarbeit von Unternehmen, Verbänden und Hochschulen im Verein Connected Living erwarten wir neue Impulse für die zukünftige Gestaltung des vernetzten Wohnens. Loewe misst der Heimvernetzung insgesamt eine immense Bedeutung bei. Nicht zuletzt deshalb gehören wir zu den Gründungsmitgliedern des Vereins."

Durch breit angelegte Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit sollen die Ziele des Vereins und die entstandenen Innovationen bekannt gemacht und auf nationalen wie auch auf internationalen Messen präsentiert werden. Bereits auf der diesjährigen CeBIT fand die Messepräsentation "Innovationszentrum Vernetztes Leben" große Beachtung, die im Rahmen der CeBIT-Sonderschau "Future Life" von Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung, eröffnet wurde. Schauerte: "Die Heimvernetzung gehört zu den zukunftsträchtigen Marktperspektiven. Es kommt darauf an, Chancen rechtzeitig aufzugreifen und Führungsrollen zu besetzen. Ich begrüße daher die Gründung des Vereins Connected Living für ein gemeinsames branchenübergreifendes Vorgehen und die notwendige Bündelung vor allem mittelständischer Interessen. Besonders freue ich mich auch über den Erfolg des vom BMWi geförderten Technologievorhabens SerCHo, auf dessen Ergebnisse die Vereinsgründung ganz wesentlich zurückgeht."

Das BMWi wird sich auch weiterhin engagieren und hat dazu in Aussicht gestellt, innovative FuE-Projekte im Sinne der Zielsetzung des Vereins und im Rahmen vorhandener Möglichkeiten zu fördern.

Alle interessierten Hersteller und Anbieter sind eingeladen, sich aktiv am Verein Connected Living zu beteiligen und Mitglied zu werden. Ein nach Umsatzhöhe gestaffeltes Beitragssystem vereinfacht gerade für Kleinstunternehmen die Mitgliedschaft.

03.03.2009 | Innovationszentrum Vernetztes Leben eröffnet neue Marktchancen für intelligente Heimvernetzung

Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, hat heute die Messepräsentation "Innovationszentrum Vernetztes Leben" im Rahmen der CeBit-Sonderschau "Future Life" (Halle 9, Stand B47) eröffnet.

Die Präsentation demonstriert, wie bisher getrennte Welten von Haus und Gebäudetechnik, Unterhaltungselektronik und Informationstechnik immer stärker zusammenwachsen. Weiterhin zeigt sie, welche Innovationen und neue Marktchancen im Produkt- und Dienstleistungsbereich sich daraus auch für deutsche Anbieter ergeben können. Die Initiative "Innovationszentrum Vernetztes Leben" geht auf die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Technologieprogramms next generation media geförderten Projekts SerCHo (Service Centric Home) zurück, an dem maßgebliche Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt waren.

Hartmut Schauerte: "Der Markt für Heimvernetzung beginnt jetzt, dynamisch zu wachsen. Aus Sicht von Konsumenten müssen Innovation und Mehrwert von neuen Produkten stimmen. Alle Anbieter, die in diesen Bereichen an unserem Standort unterwegs sind, sollten den Herausforderungen mit Mut und Kreativität begegnen. Das "Innovationszentrum Vernetztes Leben" will alle Interessierten dabei unterstützen. Es bietet auf Grundlage der bei SerCHo entwickelten Technologie einen neuen und viel versprechenden Ausgangspunkt für die Schaffung von branchenübergreifenden Lösungen und die Bündelung vor allem auch mittelständischer Interessen."

Zum Sehen und Anfassen gibt es im "Innovationszentrum Vernetztes Leben" auf der CeBIT ein vernetztes Heim der Zukunft mit Küche, Wohnzimmer und Fitnessraum. Ein digitaler Koch-Assistent unterstützt die Bewohner bei der Zubereitung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, ein Gesundheitsassistent sorgt für die nötige Fitness und ein Energieassistent hilft beim sparsamen Umgang mit Heizung und Licht. Diese Lösungen wurden im SerCHo-Labor, einer eigens geschaffenen wirklichkeitsnahen Anwendungsumgebung (Living Lab) an der Technischen Universität Berlin, erprobt. Das Living Lab bietet alle Voraussetzungen für die Entwicklung vieler weiterer Assistenten und die Integration entsprechender Gerätetechnik. Hersteller und Anbieter können eigene Konzepte so auf Alltagstauglichkeit, Nutzerakzeptanz und Kompatibilität mit anderen Produkten testen.

Der CeBIT-Auftritt ist auch Startschuss für weitere weltweite Messepräsentationen, auf denen die Deutsche Messe Ergebnisse der im Innovationszentrum entwickelten Lösungen zur intelligenten Heimvernetzung zeigen will. Alle interessierten Hersteller und Anbieter sind aufgefordert, die offene Plattform des Innovationszentrums zur aktiven Mitwirkung zu nutzen. Innovative FuE-Projekte im Sinne der Zielsetzung des Innovationszentrums können zudem durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert werden.